Mein Weg in der Ahnenforschung
Ich bin Michael, und eigentlich hat alles ganz unspektakulär begonnen – aus Langeweile und Neugier während der Corona-Zeit.
Zuerst wollte ich nur den Stammbaum meiner Eltern und Großeltern aufzeichnen, doch nach ein paar Generationen war plötzlich Schluss. Keine Namen, keine Daten, nur Lücken.
Das erste große Aha-Erlebnis kam, als ich die Urgroßeltern meiner Großeltern fand, samt Traudaten und alten Einträgen. In dem Moment war klar: Das will ich weiterverfolgen.
Ein echter Wendepunkt kam dann später, als ich auf dem Dachboden eine alte Schachtel voller Fotos fand. Von da an hat mich die Sache richtig gepackt. Ich wollte wissen, wer die Menschen auf diesen Bildern waren, wie sie mit uns verwandt sind und welche Geschichten hinter ihren Gesichtern stecken. Dafür musste ich meinen Stammbaum weiter ausbauen – Stück für Stück.
Ich habe meine Großeltern, Verwandten und Bekannten ausgefragt und bin hunderte Kilometer gefahren, um ältere Familienmitglieder zu besuchen und mit ihnen zu sprechen. Jedes kleine Detail, jede Erinnerung half dabei, die Puzzleteile zusammenzusetzen.
Kirchenbücher und Register sind für mich das Skelett meiner Forschung, aber die Fotos sind das Fleisch und das Leben darin. Alte Bilder faszinieren mich, weil sie Gesichter wieder sichtbar machen, die sonst in Vergessenheit geraten würden.
Ich habe mir das Lesen alter Schriften selbst beigebracht. Manchmal klappt’s besser, manchmal weniger, aber immer mit derselben Neugier.
Mit dieser Website möchte ich zeigen, wie ich meine Forschung betreibe und andere dazu anregen, selbst ihre eigenen Wurzeln zu entdecken. Denn ich bin überzeugt:
Jeder kann mit etwas Geduld und Neugier mehr über seine Familie herausfinden – und das ist jedes Mal ein unglaubliches Gefühl.
